6 Inflation verstehen - Warum dein Geld weniger wert wird
Shownotes
📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
- Was Inflation ist und warum die Preise steigen 🧠
- Wie Inflation gemessen wird (Verbraucherpreisindex) 📝
- Konkretes Rechenbeispiel: 10.000€ verlieren in 10 Jahren 2.600€ Kaufkraft bei 3% Inflation 💰
- Die drei Hauptursachen von Inflation (Nachfrage, Kosten, Geldmenge) ⚡
- Warum 2% Inflation gesund ist und wann es gefährlich wird 💬
- Deine persönliche Inflation kann anders sein als der Durchschnitt 📱
- Erste Strategien zum Inflationsschutz (Aktien, ETFs, Immobilien) 👔
- Warum Sparbuch und Festgeld dich NICHT vor Inflation schützen 🔄
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zurück bei finanzpost.de, der Finanz- und Vorsorge-Podcast.
00:00:07: Ich bin Lia und ich freue mich sehr, dass du auch heute wieder eingeschaltet hast.
00:00:13: In den letzten Folgen haben wir über Budgetplanung und die Fünfzig-Dreißig-Zwanzig-Regel gesprochen.
00:00:21: Heute widmen wir uns einem Thema, das uns alle betrifft, ob wir wollen oder nicht.
00:00:30: Ein Wort, das man ständig in den Nachrichten hört.
00:00:33: Aber was bedeutet es eigentlich genau und vor allem?
00:00:37: Was bedeutet es für dein Geld?
00:00:41: Und natürlich habe ich wieder den besten Finanzexperten an meiner Seite, um dieses komplexe Thema verständlich zu machen.
00:00:49: Herzlich willkommen, Mike Marx.
00:00:52: Danke, Lia.
00:00:54: Inflation ist tatsächlich eines der wichtigsten Themen, wenn es um Finanzen geht.
00:00:59: Es ist eine unsichtbare Kraft, die ständig an der Kaufkraft deines Geldes nagt.
00:01:05: Viele Menschen unterschätzen, wie sehr Inflation ihre finanzielle Zukunft beeinflusst.
00:01:12: Heute wollen wir das ändern.
00:01:13: Das klingt ja fast ein bisschen bedrohlich, Mike.
00:01:17: Lass uns ganz am Anfang beginnen.
00:01:20: Was ist Inflation überhaupt?
00:01:22: Inflation bedeutet ganz einfach, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen.
00:01:29: Wenn du heute für einen Liter Milch eins Euro zahlst und nächstes Jahr eins, eins, null Euro, dann ist das Inflation.
00:01:38: Wenn dein Friseurbesuch letztes Jahr dreißig Euro gekostet hat und dieses Jahr zweiunddreißig Euro, dann ist das Inflation.
00:01:47: Die Inflation wird als prozentuale Veränderung gemessen.
00:01:52: Wenn wir sagen, die Inflation liegt bei zwei Prozent, Dann bedeutet das, dass die Preise im Durchschnitt um zwei Prozent gestiegen sind.
00:02:02: Das klingt erst mal nicht nach viel, aber über die Jahre summiert sich das gewaltig.
00:02:08: Okay, die Preise steigen.
00:02:11: Aber warum ist das ein Problem?
00:02:14: Wenn mein Gehalt auch steigt, gleicht sich das doch aus, oder?
00:02:18: Das wäre schön, aber leider funktioniert es oft nicht so.
00:02:22: Erstens steigen die Gehälter meistens langsamer als die Preise.
00:02:26: Wenn die Inflation bei drei Prozent liegt, aber dein Gehalt nur um zwei Prozent steigt, hast du real weniger Geld zur Verfügung.
00:02:35: Du kannst dir weniger leisten als vorher.
00:02:38: Zweitens, und das ist noch wichtiger, wenn du Geld auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen hast, das keine oder kaum Zinsen bringt, dann verliert dieses Geld durch die Inflation ständig an Wert.
00:02:52: Stell dir vor, du hast Zehntausend Euro auf dem Sparbuch.
00:02:56: Bei drei Prozent Inflation sind diese zehntausend Euro nach einem Jahr nur noch neuntausend siebenhundert Euro wert.
00:03:05: Gemessen an der Kaufkraft.
00:03:07: Nach zehn Jahren wären es nur noch etwa siebentausend vierhundert Euro wert.
00:03:12: Du hast nichts ausgegeben, aber dein Geld ist weniger wert geworden.
00:03:17: Das ist ja erschreckend.
00:03:19: Mein Geld wird weniger wert, ohne dass ich etwas tue.
00:03:23: Kannst du das an einem konkreten Beispiel zeigen?
00:03:26: Sehr gerne!
00:03:27: Nehmen wir ein einfaches Beispiel aus dem Alltag.
00:03:31: Stell dir vor, du konntest im Jahr zwei Tausend für einhundert Euro einen großen Wocheneinkauf machen.
00:03:38: Bei einer durchschnittlichen Inflation von zwei Prozent pro Jahr würdest du für den gleichen Einkauf im Jahr zwei Null zwei Vier, also zwei Vier Jahre später, etwa einhundertsechzig Euro bezahlen.
00:03:51: Deine einhundert Euro von damals haben also nur noch eine Kaufkraft von etwa sechs zwei Euro.
00:03:57: Das ist ein Verlust von fast vierzig Prozent.
00:04:01: Oder anders ausgedrückt, wenn du im Jahr zwei tausend zehn tausend Euro unter das Kopfkissen gelegt hättest und sie heute wieder hervorholst, könntest du dir damit nur noch Waren im Wert von etwa sechstungs zwei Null Euro kaufen.
00:04:16: Fast viertausend Euro Kaufkraft sind einfach verschwunden.
00:04:20: Das ist wirklich dramatisch.
00:04:23: Aber Mike, woher kommt Inflation überhaupt?
00:04:26: Warum steigen die Preise?
00:04:27: Es gibt verschiedene Ursachen für Inflation.
00:04:31: Die häufigste ist die sogenannte Nachfrageinflation.
00:04:34: Das passiert, wenn die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen größer ist als das Angebot.
00:04:41: Stell dir vor, plötzlich wollen alle Menschen ein neues Smartphone kaufen, aber die Hersteller können nicht schnell genug produzieren.
00:04:50: Dann steigen die Preise, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt.
00:04:55: Eine andere Ursache ist die Kosteninflation.
00:04:58: Das passiert, wenn die Produktionskosten steigen, z.B.
00:05:02: weil Rohstoffe teurer werden oder die Löhne steigen und die Unternehmen diese höheren Kosten an die Kunden weitergeben.
00:05:11: Ein drittes Szenario ist die Geldmengeninflation.
00:05:16: Wenn die Zentralbank zu viel Geld in Umlauf bringt, verliert das Geld an Wert.
00:05:22: Das hatten wir zum Beispiel während der Corona-Pandemie, als viele Zentralbanken massiv Geld gedruckt
00:05:27: haben.
00:05:28: Das sind ja ganz unterschiedliche Ursachen.
00:05:31: Kann man Inflation auch positiv sehen oder ist sie immer schlecht?
00:05:35: Sehr gute Frage.
00:05:36: Eine moderate Inflation von etwa zwei Prozent pro Jahr wird von den meisten Ökonomen als gesund angesehen.
00:05:44: Sie zeigt, dass die Wirtschaft wächst und das Menschen Geld ausgeben, statt es zu horten.
00:05:51: Wenn die Preise leicht steigen, sind Menschen eher geneigt, heute zu kaufen, statt zu warten, weil sie wissen, dass es morgen teurer wird.
00:06:00: Das hält die Wirtschaft am Laufen.
00:06:03: Problematisch wird es, wenn die Inflation zu hoch ist, also deutlich über zwei Prozent liegt, oder wenn wir eine Deflation haben, also sinkende Preise.
00:06:15: Deflation klingt erst mal gut, ist aber gefährlich, weil Menschen dann mit Käufen warten, in der Hoffnung, dass die Preise weiter sinken.
00:06:25: Das kann die Wirtschaft zum Erliegen bringen.
00:06:27: Okay.
00:06:28: Eine moderate Inflation ist also normal und sogar gewünscht.
00:06:32: Aber wie hoch ist die Inflation in Deutschland aktuell?
00:06:36: Die Inflationsrate schwankt natürlich.
00:06:38: In den letzten Jahrzehnten lag sie in Deutschland meist zwischen eins und zwei Prozent.
00:06:44: In den Jahren two-null-zwei-eins und zwei-null-zwei-zwei hatten wir jedoch eine deutlich höhere Inflation, teilweise über sieben Prozent, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, Lieferkettenprobleme und den Ukraine-Krieg, der die Energiepreise in die Höhe getrieben hat.
00:07:04: Mittlerweile hat sich die Inflation wieder etwas beruhigt.
00:07:08: liegt aber immer noch über dem Zielwert von zwei Prozent.
00:07:12: Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jeden Monat die aktuellen Zahlen und du kannst sie auf deren Website nachschauen.
00:07:20: Das ist interessant.
00:07:22: Aber Mike, wie wird Inflation eigentlich gemessen?
00:07:27: Wer entscheidet, ob die Preise gestiegen sind?
00:07:30: In Deutschland wird die Inflation anhand des Verbraucherpreisindex gemessen, kurz VPI.
00:07:37: Das Statistische Bundesamt erstellt einen Warenkorb, der die typischen Ausgaben eines durchschnittlichen Haushalts repräsentiert.
00:07:46: In diesem Warenkorb sind Lebensmittel, Kleidung, Wohnen, Energie, Verkehr, Gesundheit, Freizeit und vieles mehr.
00:07:55: Jeden Monat wird geschaut, wie viel dieser Warenkorb kostet.
00:08:00: Und die Veränderung zum Vorjahr ist die Inflationsrate.
00:08:05: Wichtig zu verstehen ist, Das ist ein Durchschnitt.
00:08:09: Deine persönliche Inflation kann höher oder niedriger sein, je nachdem, wofür du dein Geld ausgibst.
00:08:16: Wenn du zum Beispiel viel Auto fährst und die Benzinpreise stark steigen, spürst du die Inflation stärker als jemand, der mit dem Fahrrad fährt.
00:08:27: Das macht Sinn.
00:08:28: Jeder hat seine eigene persönliche Inflation.
00:08:32: Mike, jetzt zur wichtigsten Frage.
00:08:36: Wie kann ich mich gegen Inflation schützen?
00:08:39: Wie verhindere ich, dass mein Geld an Wert verliert?
00:08:42: Das ist die Kernfrage und die Antwort ist, du musst dein Geld investieren.
00:08:47: Geld, das auf dem Girokonto oder Sparbuch liegt, verliert durch Inflation garantiert an Wert.
00:08:55: Du brauchst Anlagen, die eine Rendite erzielen, die höher ist als die Inflationsrate.
00:09:01: Wenn die Inflation bei drei Prozent liegt, brauchst du mindestens drei Prozent Rendite, um die Kaufkraft zu erhalten.
00:09:09: Und idealerweise möchtest du mehr als drei Prozent, um dein Vermögen real zu vermehren.
00:09:16: Die gute Nachricht ist, es gibt viele Möglichkeiten, das zu tun.
00:09:21: Das klingt gut.
00:09:22: Welche Möglichkeiten sind das?
00:09:24: Die Klassische und für die meisten Menschen beste Möglichkeit sind Aktien und ETFs.
00:09:30: Historisch gesehen haben Aktien langfristig eine durchschnittliche Rendite von etwa sieben bis acht Prozent pro Jahr erzielt.
00:09:39: Das liegt deutlich über der durchschnittlichen Inflation von zwei Prozent.
00:09:45: Wenn du in einen breit gestreuten ETF investierst, zum Beispiel auf den MSCI World, hast du gute Chancen, die Inflation zu schlagen und dein Vermögen real zu vermehren.
00:09:56: Wir werden in späteren Folgen ausführlich über ETFs sprechen.
00:10:01: Eine andere Möglichkeit sind Immobilien.
00:10:04: Immobilien gelten als Inflationsgeschützt, weil sowohl die Immobilienpreise als auch die Mieten tendenziell mit der Inflation steigen.
00:10:14: Auch Rohstoffe wie Gold können als Inflationsschutz dienen, allerdings mit Einschränkungen.
00:10:21: Gold wirft keine Zinsen oder Dividenden ab, es schützt nur vor Wertverlust, vermehrt dein Vermögen aber nicht aktiv.
00:10:29: Das sind interessante Optionen.
00:10:31: Aber was ist mit Anleihen oder Festgeld?
00:10:35: Sind die nicht sicherer?
00:10:36: Sicherer im Sinne von weniger Schwankungen, ja.
00:10:40: Aber Sicherheit bedeutet nicht automatisch Schutz vor Inflation.
00:10:45: Festgeld und Anleihen bringen aktuell oft nur zwei bis drei Prozent Zinsen.
00:10:51: Wenn die Inflation bei drei Prozent liegt, machst du real null Gewinn oder sogar Verlust.
00:10:58: Festgeld und Anleihen sind gut für deinen Notkroschen oder für kurzfristige Ziele, aber nicht für den langfristigen Vermögensaufbau.
00:11:07: Für den Inflationsschutz brauchst du Anlagen mit höherer Rendite.
00:11:12: Und das sind in der Regel Aktien, ETFs und Immobilien.
00:11:16: Das leuchtet ein, aber Mike.
00:11:20: Viele Menschen haben Angst vor Aktien, weil sie schwanken.
00:11:24: Was würdest du ihnen sagen?
00:11:26: Ich würde sagen, ja, Aktien schwanken.
00:11:29: Kurzfristig kann es rauf und runtergehen.
00:11:32: Aber langfristig, über zehn, fünf, zehn, zwanzig Jahre, haben Aktien immer positive Renditen erzielt.
00:11:39: Die Schwankungen sind der Preis, den du für die höhere Rendite zahlst.
00:11:44: Und diese höhere Rendite ist es, die dich vor Inflation schützt.
00:11:49: Wenn du dein Geld auf dem Sparbuch lässt, hast du keine Schwankungen, aber du hast einen garantierten Verlust durch Inflation.
00:11:58: Das ist wie ein langsames Gift.
00:12:00: Mit Aktien hast du kurzfristige Schwankungen, aber langfristig wachst du.
00:12:05: Du musst entscheiden, was dir wichtiger ist.
00:12:08: Kurzfristige Ruhe oder langfristiger Wohlstand.
00:12:12: Das ist eine starke Aussage.
00:12:14: Kurzfristige Ruhe oder langfristiger Wohlstand.
00:12:19: Mike, gibt es noch andere Strategien, um mit Inflation umzugehen?
00:12:24: Ja, eine sehr wichtige Strategie ist, Deine Einnahmen zu erhöhen.
00:12:30: Wenn die Inflation steigt, solltest du versuchen, Deins Gehalt entsprechend anzupassen.
00:12:36: Das kann bedeuten, einzige Halserhöhung zu verhandeln, die mindestens die Inflationsrate ausgleicht.
00:12:43: Wenn die Inflation bei drei Prozent liegt, solltest du mindestens drei Prozent mehr Gehalt bekommen, nur um den Status quo zu halten.
00:12:53: Wenn du selbstständig bist, solltest du deine Preise regelmäßig anpassen.
00:12:58: Viele Selbstständige machen den Fehler, ihre Preise jahrelang nicht zu erhöhen und verlieren dadurch real Einkommen.
00:13:07: Eine andere Strategie ist, deine Ausgaben zu optimieren.
00:13:12: Schau, wo du Geld spaßt, ohne auf Lebensqualität zu verzichten.
00:13:17: Wechsel zu günstigeren Anbietern bei Versicherungen, Strom, Handy.
00:13:22: Jeder Euro, den du spaßt, kannst du investieren.
00:13:25: Das sind praktische Tipps.
00:13:28: Mike, lass uns noch über ein Szenario sprechen.
00:13:33: Was passiert, wenn die Inflation richtig hoch wird?
00:13:37: Wir haben ja in der Geschichte Beispiele wie die Hyperinflation in Deutschland in den neunzehnhundertzwanziger Jahren.
00:13:43: Kann so etwas wieder passieren?
00:13:46: Hyperinflation, also eine Inflation von mehreren hundert oder tausend Prozent, ist ein extremes Szenario, das in stabilen Demokratien mit unabhängigen Zentralbanken sehr unwahrscheinlich ist.
00:14:00: Die Hyperinflation in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg war eine Folge von Krieg.
00:14:07: Reparationszahlungen und massiven Geld drucken.
00:14:11: Heute haben wir die Europäische Zentralbank, die die Geldmenge kontrolliert und deren Hauptaufgabe es ist, die Inflation bei etwa zwei Prozent zu halten.
00:14:22: Natürlich kann es Phasen mit höherer Inflation geben, wie wir sie zwei, null zwei zwei erlebt haben, aber eine Hyperinflation ist extrem unwahrscheinlich.
00:14:34: Trotzdem ist es klug, vorbereitet zu sein.
00:14:37: Wer sein Geld breit, gestreut in Sachwerten wie Aktien, ETFs und Immobilien angelegt hat, ist auch bei höherer Inflation gut geschützt.
00:14:47: Das beruhigt mich.
00:14:48: Mike, was würdest du jemandem sagen, der jetzt denkt?
00:14:53: Okay, ich verstehe, dass Inflation mein Geld entwertet.
00:14:58: Aber ich habe Angst, mein Geld zu investieren.
00:15:01: Was, wenn ich alles verliere?
00:15:03: Ich würde sagen, die größte Angst sollte nicht sein, Geld zu verlieren, sondern Kaufkraft zu verlieren.
00:15:10: Wenn du dein Geld auf dem Sparbuch lässt, verlierst du garantiert Kaufkraft durch Inflation.
00:15:16: Das ist kein Risiko, das ist eine Gewissheit.
00:15:19: Wenn du in einen breit gestreuten ETF investierst, hast du kurzfristig Schwankungen, aber langfristig sehr gute Chancen auf Wachstum.
00:15:29: Fang klein an!
00:15:31: Investiere nicht sofort alles, sondern starte mit einem kleinen monatlichen Sparplan, zum Beispiel fünfzig oder einhundert Euro.
00:15:40: Lerne, wie es funktioniert, gewöhne dich an die Schwankungen und baue dein Vertrauen auf.
00:15:46: Wir werden in den kommenden Folgen genau erklären, wie du in ETFs investierst.
00:15:52: Aber der erste Schritt ist, die Angst vor Inflation zu haben, nicht die Angst vor Investition.
00:15:58: Das ist ein wichtiger Perspektivwechsel.
00:16:01: Vielen Dank, Mike, für diese klare und verständliche Erklärung der Inflation.
00:16:08: Ich habe jetzt wirklich verstanden, warum es so wichtig ist, mein Geld zu investieren.
00:16:14: Sehr gerne, Lia.
00:16:15: Inflation ist eine der größten Gefahren für dein Vermögen.
00:16:19: Aber mit dem richtigen Wissen und den richtigen Strategien kannst du dich schützen und sogar davon profitieren.
00:16:27: Absolut.
00:16:29: Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:16:32: Nehmt euch dieses Thema zu Herzen.
00:16:36: Schaut euch an, wie viel Geld ihr auf dem Girokonto oder Sparbuch habt und überlegt, wie ihr es besser anlegen könnt.
00:16:45: In unserer nächsten Folge sprechen wir darüber, wie du dich konkret gegen Inflation schützen kannst, mit praktischen Strategien und Anlageformen.
00:16:58: Seid also unbedingt wieder dabei.
00:17:00: Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar.
00:17:08: Finanzpost.de und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.
00:17:17: Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.
00:17:20: Für verbindliche Finanzberatung empfehlen wir, einen zertifizierten Finanzberater zu konsultieren.
00:17:26: Beachtet bitte auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum.
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