33 – ETF Kostenfalle: TER, Tracking Difference und versteckte Gebühren

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📌 In dieser Folge erfährst du

  • Was ist die TER (Total Expense Ratio)? (Gesamtkostenquote)
  • Warum die TER nicht alle Kosten enthält (Transaktionskosten, Swap-Gebühren)
  • Was ist die Tracking Difference? (die ehrlichste Kostenkennzahl)
  • Wo du die Tracking Difference findest (justETF, extraETF)
  • Wie hoch die Tracking Difference sein sollte (null Komma zwei bis null Komma drei Prozent)
  • Welche Broker-Kosten es gibt (Depot- und Ordergebühren)
  • Welche Broker empfehlenswert sind (Trade Republic, Scalable Capital)
  • Warum null Komma fünf Prozent höhere Kosten dich fünfundzwanzigtausend Euro kosten können
  • Was Wertpapierleihe ist und welches Risiko sie birgt
  • Ab wann die Kosten zu hoch sind (TER nicht über null Komma fünf Prozent)
  • Warum aktiv gemanagte Fonds oft zu teuer sind (eins Komma fünf bis zwei Prozent)

🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Finanzpost.de.

00:00:06: Ich bin Lia, und ich freue mich riesig dass ihr wieder dabei seid.

00:00:11: In unserer letzten Folge haben wir ja geklärt ob tesaurierende oder ausschüttende ETFs besser sind Und ich habe gelernt Für den langfristigen Vermögensaufbau sind tesaurierende ETF die bessere Wahl.

00:00:28: Aber kaum hatte ich diese Entscheidung getroffen, stand ich vor der nächsten.

00:00:34: Die Kosten Ich habe gesehen das ETFs eine TER

00:00:38: haben

00:00:39: aber was bedeutet das genau?

00:00:41: Und gibt es noch andere Kosten die ich beachten muss?

00:00:45: Ich habe Angst dass ich am Ende doch zu viel bezahle und meine Rendite darunter leidet.

00:00:52: Mike!

00:00:53: Bitte hilf mir die Kostenfalle zu vermeiden.

00:00:55: Hallo Lia hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:01:00: Das ist eine exzellente Frage und du bist damit nicht allein.

00:01:04: Die Kosten sind ein entscheidender Faktor für deinen langfristigen Anlageerfolg.

00:01:09: Jeder Euro, den Du an Gebühren zahlst, ist ein Euro der Nicht-für-Dich arbeiten kann – und über die Jahre summieren sich diese Kosten zu riesigen Beträgen.

00:01:20: Aber keine Sorge!

00:01:22: Es ist gar nicht so kompliziert wie es

00:01:24: klingt.".

00:01:25: Am Ende dieser Folge wirst du genau wissen, worauf du achten musst um nicht zu viel zu bezahlen.

00:01:32: Das klingt super!

00:01:33: Lass uns mit den Grundlagen starten.

00:01:36: Was ist denn die TER?

00:01:38: Die TER – Total Expense Ratio oder Gesamtkostenquote – ist die bekannteste Kostenkenntzahl bei ETFs.

00:01:47: Sie gibt an wieviel Prozent des Fondsvermögens pro Jahr für die Verwaltung des ETFs anfallen.

00:01:55: Die TER wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen, du siehst sie also nicht auf deiner Depotabrechnung.

00:02:03: Wenn ein ETF eine TER von Null Komma zwei Prozent hat und Du Zehntausend Euro investiert hast dann zahlst Du pro Jahr zwanzig Euro an Gebühren.

00:02:15: das klingt nach wenig aber über die Jahre leppert sich das.

00:02:19: Zwanzig Euro Pro Jahr Das Klingt wirklich Nicht Viel Aber du sagst, es gibt noch andere Kosten?

00:02:26: Ja!

00:02:27: Und das ist der entscheidende Punkt den viele Anleger übersehen.

00:02:31: Die TER ist nicht die ganze Wahrheit.

00:02:35: Es gibt auch noch andere Kosten, die in der TER nicht enthalten sind.

00:02:40: Dazu gehören zum Beispiel die Transaktionskosten innerhalb des ETFs Also die Kosten, die beim Kauf und Verkauf von Aktien innerhalb des Fonds anfallen Und es gibt die sogenannten Swap-Gebühren bei synthetisch replizierenden ETFs.

00:02:58: Diese Kosten sind nicht in der TER enthalten, aber sie schmälern deine Rendite trotzdem.

00:03:05: Also die TER ist nur die halbe Miete – das ist ja eine Falle!

00:03:10: Wie kann ich denn die wahren Kosten eines ETFs herausfinden?

00:03:14: Die wahre Kostenquote eines ETF's findest du mit der sogenannten Tracking Difference der Abbildungsdifferenz.

00:03:23: Die Tracking-Difference misst den Unterschied zwischen der Rendite des ETFs und der Renditen des Index, denen der ETF abbildet.

00:03:32: Wenn der DAX also um zehn Prozent gestiegen ist und ein DAX ETF nur um neun Komma acht Prozent dann beträgt die Tracking Difference Null Komma zwei Prozent.

00:03:44: Die tracking difference is the ehrlichste Kostenkennzahl weil sie alle kosten berücksichtigt Auch die, die nicht in der TER enthalten sind.

00:03:54: Die Tracking Difference ist also die entscheidende Kennzahl?

00:03:58: Wo finde ich sie denn?

00:04:00: Die Tracks Difference findest du auf den großen ETF-Vergleichsportalen wie JustETF oder ExtraETF.

00:04:08: Dort kannst Du die Tracking Differenz für verschiedene ETFs vergleichen!

00:04:12: Du wirst sehen dass die Tracks differents oft höher ist als die TR.

00:04:17: Manchmal ist sie aber auch niedriger.

00:04:20: Das kann passieren, wenn der ETF durch Wertpapierleihe zusätzliche Einnahmen generiert.

00:04:26: Das ist aber eher die Ausnahme.

00:04:28: Also ich sollte immer die Tracking Difference vergleichen – nicht die TER!

00:04:33: Das ist ein Super-Tipp.

00:04:35: und wie hoch sollte die Tricking Difference sein?

00:04:38: Bei einem Standardweltetf wie einem MSCI World oder FTSE AllWorld sollte die tracking difference nicht viel höher sein als die TER.

00:04:49: Ein guter Wert liegt bei ... Wenn die Tracking-Difference deutlich höher ist, solltest du vorsichtig sein.

00:05:00: Dann gibt es wahrscheinlich versteckte Kosten, die deine Rendite auffressen.

00:05:07: Das merke ich mir!

00:05:13: Ja?

00:05:14: Es gibt noch die Kosten ,die bei deinem Broker anfallen... Das sind die Depot-Gebühren und die Ordergebühren.

00:05:20: Die Depot-Gebühren sind die Kosten für die Verwahrung deiner Wertpapiere.

00:05:25: Viele Onlinebroker bieten mittlerweile kostenlose Depots an, du solltest also darauf achten dass du keine Depot Gebühren zahlst.

00:05:34: Die Ordergebühren sind die Kosten die bei jedem Kauf und Verkauf anfallen.

00:05:39: hier gibt es große Unterschiede zwischen dem Broker.

00:05:42: Bei manchen zahlst du eine feste Gebühr pro Order, bei anderen einen prozentualen Anteil.

00:05:49: Wenn du einen Sparplan einrichtest sind die Ordergebühren oft sehr gering oder fallen ganz weg.

00:05:56: Also kostenloses Depot und niedrige Ordergebüren – das ist wichtig!

00:06:00: Welche Broker empfiehlst du denn?

00:06:02: Für Anfänger-und-Sparplananleger sind die NeoBroker wie TradeRepublic oder Scalable Capital eine gute Wahl.

00:06:11: Sie bieten kostenlose Depots und sehr niedrige Ordergebühren, oft nur einen Euro pro Order.

00:06:19: Und ETF-Sparpläne sind bei Ihnen meistens komplett kostenlos!

00:06:24: Für größere Einmalanlagen oder für Anleger die mehr Auswahl und Service wollen können auch die Direktbanken wie die ENJ, die DKB oder die COMDIRECT eine gute Wahl sein.

00:06:37: aber auch hier solltest du die Kosten genau vergleichen.

00:06:41: Trade Republic

00:06:42: und

00:06:42: Scalable Capital.

00:06:45: Die habe ich schon mal gehört.

00:06:47: Mike, eine letzte Frage!

00:06:50: Wie wichtig sind die Kosten wirklich?

00:06:54: Machen Null Komma zwei Prozent wirklich einen so großen Unterschied?

00:06:58: Ja, Lia sie machen einen riesigen Unterschied.

00:07:02: Lass uns das mal durchrechnen.

00:07:04: Sagen wir du legst dreißig Jahre lang jeden Monat zweihundert Euro in einen ETF an.

00:07:12: Bei einer durchschnittlichen Rendite von sieben Prozent pro Jahr hast du am Ende zweihundertfünfundvierzichttausend D-Euro.

00:07:20: Wenn Du aber einen ETF mit nullkommar fünf Prozent höheren Kosten hast, dann hast Du am Ende nur zweihundertzwanzigtausende Euro.

00:07:29: Das sind fünfundzwanzigtausend Euro weniger.

00:07:32: Nur wegen nullkomma fünf Prozent höheren Kosten!

00:07:37: Du siehst also die Kosten sind ein Renditekiller.

00:07:41: Deshalb ist es so wichtig, auf niedrige Kosten zu achten.

00:07:44: Fünfundzwanzigtausend Euro!

00:07:46: Das ist ja Wahnsinn!

00:07:48: Okay... ich habe es verstanden.

00:07:52: Ich werde ab jetzt immer auf die Tracking Difference und die Brokerkosten achten.

00:07:57: Vielen Dank Mike für diese super wichtigen Tipps.

00:08:01: Sehr gerne Lia Und auch euch liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer möchte ich ermutigen Lasst euch nicht von hohen Kosten die Rendite klauen.

00:08:12: Vergleicht die ETFs und die Broker genau!

00:08:15: Jeder Euro, den ihr spart ist ein Euro der für euch arbeiten kann.

00:08:20: Perfekt!

00:08:22: In unserer nächsten Folge, Folge vierunddreißig sprechen wir über Smart Beta ETFs.

00:08:29: besser als der Markt – das wird super spannend.

00:08:35: Bis nächste Woche bleibt investiert und bleibt entspannt.

00:08:40: Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar.

00:08:49: Finanzpost.de und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.

00:08:58: Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

00:09:03: Für verbindliche Finanzberatung empfehlen wir, einen zertifizierten Finanzberater zu konsultieren.

00:09:23: Eine

00:09:33: sehr gute Frage, Lia.

00:09:35: Im Zweifel ist immer die Tracking Difference wichtiger!

00:09:38: Sie isst die ehrlichere Kennzahl weil sie alle Kosten berücksichtigt.

00:09:42: Eine niedrige TR ist zwar ein gutes Marketing Argument aber wenn die Tricking Difference hoch ißt dann nützt ihr die niedrigen TR nichts.

00:09:53: Dann gibt es versteckte Kosten die deine Rendite auffressen.

00:09:57: also wenn du die Wahl hast zwischen einem ETF mit Null, Eins Prozent TR und Null Komma Vier Prozent Tracking Difference.

00:10:07: Und Einem ETF Mit Null Komma Zwei Prozent TER und Nulle Komma Drei Prozent Tracking Difference Dann solltest du den zweiten ETF wählen?

00:10:18: Also immer die Tracking-Difference priorisieren.

00:10:22: Verstanden!

00:10:31: zusätzliche Einnahmen generieren können.

00:10:34: Ist das nicht riskant?

00:10:36: Das ist ein berechtigter Einwand!

00:10:39: Bei der Wertpapierleihe verleiht der ETF-Anbieter einen Teil der Aktien aus dem ETF an andere Marktteilnehmer, zum Beispiel an Lehrverkäufer.

00:10:48: Dafür bekommt der ETF eine Leihgebühr die die Kosten senken kann.

00:10:52: Das ist der Grund warum manche ETFs eine niedrigere Tracking Difference haben als ihre TER.

00:10:59: Es gibt aber auch ein kleines Risiko Wenn derjenige, der die Aktien geliehen hat pleite geht dann könnten die Aktion weg sein.

00:11:08: Aber dieses Risiko ist sehr gering weil die ETF-Anbieter Sicherheiten verlangen die den Wert der verliehenden Aktien übersteigen und die Einnahmen aus der Wertpapierleihe werden in der Regel zwischen dem ETF Anbietern und den Anlegern geteilt.

00:11:25: Es ist also eine gängige Praxis die die Kosten senken kann Aber man sollte sich des kleinen Restrisikos bewusst sein.

00:11:34: Okay, also Wertpapierleihe ist nicht per se schlecht aber man sollte es im Hinterkopf behalten.

00:11:41: Mike eine allerletzte Frage gibt es einen Punkt an dem die Kosten zu hoch sind?

00:11:49: Wo sagst du diesen ETF sollte man auf keinen Fall kaufen?

00:11:53: ja den gibt es.

00:11:55: bei einem Standard Welt ETF sollte die TR nicht über Null, fünf Prozent liegen.

00:12:01: Alles darüber ist zu teuer!

00:12:03: Bei Themen ETFs oder Smart Beta ETF sind die Kosten oft etwas höher – aber auch hier sollte man aufpassen, dass man nicht mehr als Null Komma sechs oder Null Komma sieben Prozent zahlt.

00:12:18: und bei aktiv gemanagten Fonds, die oft Kosten von eins Komma fünf bis zwei Prozent pro Jahr haben, sollte man sehr vorsichtig sein.

00:12:26: Die meisten dieser Fonds schaffen es nicht, den Markt zu schlagen und die hohen Kosten fressen die Rendite auf.

00:12:34: Also je niedriger die Kosten, desto besser!

00:12:38: Das ist eine der wichtigsten Regeln beim Investieren.

00:12:48: Vielen Dank Mike für diese super wichtige Folge.

00:12:52: Sehr gerne Lia Und auch euch liebe Zuhörerinnen Möchte ich ermutigen, lasst euch nicht von hohen Kosten die Rendite klauen.

00:13:03: Vergleich die ETFs und die Broker genau!

00:13:06: Jeder Euro den ihr spart ist ein Euro der für euch arbeiten kann.

00:13:11: Perfekt!

00:13:13: In unserer nächsten Folge, Folge vierunddreißig sprechen wir über Smart Beta ETFs.

00:13:20: besser als der Markt.

00:13:22: Das wird super spannend.

00:13:25: Bis nächste Woche Bleibt investiert?

00:13:28: Und bleibt entspannt.

00:13:30: Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar.

00:13:37: Finanzpost.de und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.

00:13:46: Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko!

00:13:49: Für verbindliche Finanzberate empfehlen wir einen zertifizierten Finanzberater zu konsultieren.

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