Der Notgroschen – Wie viel Geld sollte man zurücklegen
Shownotes
📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
- Was ein Notgroschen ist und warum er wichtiger ist als jede Investition 🧠
- Die Faustregel: Wie du die ideale Höhe deines Notgroschens berechnest (3-6 Monatsausgaben) 📝
- Wo du deinen Notgroschen am besten parkst (Stichwort: Tagesgeldkonto) 💬
- Warum der Notgroschen deine Versicherung ist und Rendite hier keine Rolle spielt 👔
- Wie du mit einem einfachen Trick (Dauerauftrag) ganz automatisch dein Sicherheitsnetz aufbaust 🔄
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- Für alle Inhalte verantwortlich: Maik Marx, Finanzcoach
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📢 VORSCHAU AUF DIE NÄCHSTE FOLGE: In der nächsten Folge widmen wir uns einem Thema, das viele belastet: Schulden. Wir zeigen dir effektive Strategien, wie du den Weg in die Schuldenfreiheit findest. Sei dabei!
Transkript anzeigen
Speaker1: Herzlich willkommen zurück bei Finanzpost.de, der Finanz- und Vorsorge-Podcast.
Speaker1: Ich bin Lia, eure Gastgeberin, und ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid.
Speaker1: In unserer letzten Folge haben wir das Fundament für unsere finanzielle Zukunft
Speaker1: gelegt und darüber gesprochen, warum finanzielle Bildung so entscheidend ist.
Speaker1: Heute wollen wir direkt mit dem ersten, super wichtigen Baustein weitermachen.
Speaker1: Und dafür habe ich natürlich wieder meinen Lieblingsfinanzexperten an meiner Seite.
Speaker1: Ist der Mann, der Licht ins Dunkel der Finanzwelt bringt und uns mit seiner
Speaker1: ruhigen und verständlichen Art begeistert.
Speaker1: Herzlich willkommen, Mike Marx.
Speaker0: Hallo Lia, danke für die wie immer sehr charmante Begrüßung.
Speaker0: Ich freue mich, heute über ein Thema zu sprechen, das oft unterschätzt wird,
Speaker0: aber die absolute Grundlage für finanzielle Sicherheit ist der Notgroschen.
Speaker1: Ja, der Notgroschen. Du hast ihn in der letzten Folge als das Sicherheitsnetz
Speaker1: unseres finanziellen Hauses bezeichnet.
Speaker1: Lass uns das heute mal genauer aufdröseln.
Speaker1: Was genau ist ein Notgroschen? Und warum ist er so viel mehr als nur ein einfaches Sparkonto?
Speaker0: Absolut. Der Notgroschen ist eine eiserne Reserve, ein Finanzpolster,
Speaker0: das ausschließlich für unvorhergesehene Notfälle gedacht ist.
Speaker0: Und ich meine wirkliche Notfälle, nicht der spontane Wochenendtrip oder die
Speaker0: neuen Schuhe, die im Angebot sind.
Speaker0: Wir sprechen von Ereignissen wie einer unerwarteten teuren Autoreparatur,
Speaker0: dem plötzlichen Ausfall der Waschmaschine oder im schlimmsten Fall dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Speaker0: Dieser Puffer sorgt dafür, dass du in solchen Stresssituationen nicht in Panik
Speaker0: gerätst und gezwungen bist, teure Kredite aufzunehmen oder, noch schlimmer,
Speaker0: deine langfristigen Investitionen auflösen zu müssen.
Speaker1: Das klingt absolut sinnvoll. Es ist also eine Versicherung gegen die Unwägbarkeiten des Lebens.
Speaker1: Die wichtigste Frage, die sich unsere Zuhörerinnen und Zuhörer jetzt sicherstellen
Speaker1: ist, Wie groß muss dieses Sicherheitsnetz sein?
Speaker1: Wie viel Geld sollte man als Notgroschen zurücklegen?
Speaker0: Das ist die entscheidende Frage und die Antwort ist sehr individuell.
Speaker0: Eine weit verbreitete und gute Faustregel, die auch von Verbraucherzentralen
Speaker0: empfohlen wird, sind drei bis sechs Nettomonatsgehälter.
Speaker0: Das bedeutet, du solltest dir deine monatlichen Ausgaben ansehen.
Speaker0: Also alles, was du zum Leben brauchst, Miete, Lebensmittel, Versicherungen,
Speaker0: Mobilität und diesen Betrag mal drei bis sechs rechnen.
Speaker1: Okay, drei bis sechs Monatsausgaben. Das ist eine recht große Spanne.
Speaker1: Wovon hängt es ab, ob ich eher drei oder eher sechs Monate anpeilen sollte?
Speaker0: Das hängt von deiner persönlichen Lebenssituation und deinem Sicherheitsbedürfnis ab.
Speaker0: Ein Single, der in einer sicheren Branche arbeitet und vielleicht noch Unterstützung
Speaker0: von der Familie hätte, kommt oft mit drei Monaten gut zurecht.
Speaker0: Eine Familie mit Kindern, einem Eigenheim und nur einem Hauptverdiener sollte
Speaker0: definitiv eher die sechs Monate anstreben.
Speaker0: Auch Selbstständige oder Freiberufler, deren Einkommen stärker schwankt,
Speaker0: sind mit einem größeren Puffer auf der sichereren Seite.
Speaker0: Je größer deine finanziellen Verpflichtungen und je unsicherer dein Einkommen,
Speaker0: desto größer sollte dein Notgroschen sein.
Speaker1: Das leuchtet ein.
Speaker1: Es geht also um eine ehrliche Einschätzung der eigenen Lebensumstände.
Speaker1: Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel.
Speaker1: Sagen wir, ich bin Single, verdiene 2.000 Euro netto und meine monatlichen Fixkosten
Speaker1: und Lebenshaltungskosten liegen bei 1.500 Euro.
Speaker1: Wie hoch wäre mein Notgroschen?
Speaker0: Ein perfektes Beispiel. In deinem Fall würdest du die 1.500 Euro als Basis nehmen.
Speaker0: Ein Notgroschen von drei Monatsausgaben würde also 4.500 Euro betragen.
Speaker0: Wenn du ein höheres Sicherheitsbedürfnis hast, wären sechs Monatsausgaben 9.000 Euro.
Speaker0: Ein guter Mittelweg für den Anfang wären vielleicht vier Monate, also 6.000 Euro.
Speaker0: Wichtig ist, sich ein realistisches Ziel zu setzen und anzufangen.
Speaker0: Jeder Euro, den du zurücklegst, erhöht deine Sicherheit.
Speaker1: Super. Das macht es sehr greifbar. Jetzt habe ich mein Ziel, sagen wir 6.000 Euro.
Speaker1: Die nächste Frage ist, wo bewahre ich dieses Geld am besten auf?
Speaker1: Einfach auf dem Girokonto liegen lassen, unters Kopfkissen stecken oder gibt
Speaker1: es da eine bessere Lösung?
Speaker0: Auf keinen Fall unters Kopfkissen. Und auch das Girokonto ist nicht der ideale Ort.
Speaker0: Der Notgroschen muss zwei Kriterien erfüllen. Er muss schnell verfügbar und er muss sicher sein.
Speaker0: Schnell verfügbar bedeutet, du solltest innerhalb von ein bis zwei Werktagen
Speaker0: darauf zugreifen können.
Speaker0: Sicher bedeutet, er darf keinen Kursschwankungen ausgesetzt sein.
Speaker0: Aktien oder ETFs sind für den Notgroschen also tabu. Die perfekte Lösung ist
Speaker0: in den meisten Fällen ein Tagesgeldkonto.
Speaker1: Ein Tagesgeldkonto. Kannst du kurz erklären, was das ist und welche Vorteile es bietet?
Speaker0: Sehr gerne. Ein Tagesgeldkonto ist ein reines Guthabenkonto,
Speaker0: das getrennt von deinem Girokonto geführt wird.
Speaker0: Du kannst jederzeit Geld darauf einzahlen und auch jederzeit wieder abheben.
Speaker0: Es gibt keine Kündigungsfristen. Der große Vorteil ist, dass du in der Regel
Speaker0: Zinsen auf dein Guthaben bekommst, oft mehr als auf dem Girokonto.
Speaker0: Gleichzeitig ist dein Geld durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000
Speaker0: Euro pro Bank und Kunde geschützt.
Speaker0: Es ist also die perfekte Kombination aus schneller Verfügbarkeit,
Speaker0: Sicherheit und einer kleinen Rendite, die die Inflation zumindest ein wenig abfedert.
Speaker1: Das klingt nach der idealen Lösung.
Speaker1: Man trennt das Notfallgeld also bewusst vom alltäglichen Zahlungsverkehr,
Speaker1: hat es aber im Fall der Fälle sofort griffbereit.
Speaker1: Was ist mit dem Argument, dass das Geld auf dem Tagesgeldkonto ja kaum Zinsen
Speaker1: bringt und durch die Inflation an Wert verliert?
Speaker0: Das ist ein valider Punkt, aber hier müssen wir die Funktion des Notgroschens verstehen.
Speaker0: Seine primäre Aufgabe ist nicht die Rendite, sondern die Versicherung.
Speaker0: Du zahlst ja auch für eine Hausratversicherung, ohne zu erwarten,
Speaker0: dass du am Ende des Jahres Geld herausbekommst.
Speaker0: Der Notgroschen ist deine finanzielle Versicherung. Der Wertverlust durch Inflation
Speaker0: ist der Preis, den du für diese absolute Sicherheit und Verfügbarkeit zahlst.
Speaker0: Sobald dein Notgroschen vollständig aufgebaut ist und erst dann solltest du
Speaker0: anfangen, dein weiteres Geld in renditestärkere Anlagen wie ETFs zu investieren.
Speaker0: Den Notgroschen anzutasten, um eine höhere Rendite zu erzielen,
Speaker0: wäre, als würdest du dein Haus anzünden, um die Versicherungsprämie zu kassieren.
Speaker1: Ein sehr treffender Vergleich.
Speaker1: Die Priorität ist also klar. Erst die Sicherheit, dann die Rendite.
Speaker1: Was rätst du Leuten, die jetzt vielleicht denken, puh, 6000 Euro, das schaffe ich ja nie.
Speaker1: Wie fängt man am besten an, diesen Puffer aufzubauen?
Speaker0: In kleinen, aber regelmäßigen Schritten. Der Schlüssel ist, es sich so einfach wie möglich zu machen.
Speaker0: Richte einen Dauerauftrag von deinem Girokonto auf dein Tagesgeldkonto ein,
Speaker0: direkt nachdem dein Gehalt eingeht.
Speaker0: Behandle diesen Sparbetrag wie eine feste Ausgabe, wie deine Miete.
Speaker0: Ob es 50, 100 oder 200 Euro im Monat sind, ist am Anfang gar nicht so entscheidend.
Speaker0: Wichtig ist, dass du eine Routine entwickelst. Du wirst überrascht sein,
Speaker0: wie schnell sich auch mit kleinen Beträgen eine beachtliche Summe ansammelt.
Speaker0: Und jeder Schritt auf diesem Weg gibt dir ein besseres und sichereres Gefühl.
Speaker1: Das ist ein super praktischer Tipp. Den Sparprozess automatisieren,
Speaker1: damit man gar nicht erst in Versuchung kommt, das Geld auszugeben.
Speaker1: Vielen Dank, Mike, für diese detaillierte und klare Anleitung zum Aufbau des Notgroschens.
Speaker1: Ich fühle mich jetzt viel besser gewappnet.
Speaker0: Sehr gerne, Lia. Wenn unsere Zuhörerinnen und Zuhörer diesen einen Baustein, den Notgroschen,
Speaker0: in ihrem Finanzleben etablieren, haben sie einen riesigen Schritt in Richtung
Speaker0: finanzielle Stabilität und Freiheit gemacht.
Speaker1: Das glaube ich sofort. Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, damit sind wir am
Speaker1: Ende unserer heutigen Folge.
Speaker1: Nehmt euch den Rat von Mike zu Herzen und startet noch heute mit eurem Notgroschen.
Speaker1: In unserer nächsten Folge gehen wir einen Schritt weiter und sprechen über Strategien,
Speaker1: wie ihr Schulden effektiv abbauen könnt.
Speaker1: Seid also unbedingt wieder dabei.
Speaker2: Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken
Speaker2: und stellen keine Finanzberatung dar.
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