10 Risiko und Rendite - Der Zusammenhang erklärt
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💼 In der zehnten Folge von Finanzpost.de: Der Finanz- und Vorsorge-Podcast erklären dir Lia und Finanzexperte Maik Marx eines der fundamentalsten Prinzipien der Finanzwelt: den Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite. Wer das versteht, kann bessere Anlageentscheidungen treffen!
🧠 Erfahre, was Rendite und Risiko wirklich bedeuten und warum sie untrennbar miteinander verbunden sind. Maik zeigt dir das Risiko-Rendite-Prinzip: Je höher das Risiko, desto höher die potenzielle Rendite – und umgekehrt. Mit konkreten Beispielen für verschiedene Anlageformen (Tagesgeld 1-2%, Bundesanleihen 2-3%, Aktien 6-8%, Kryptowährungen sehr hoch) wird das Prinzip greifbar.
💡 Du lernst die fünf Anlegertypen kennen (konservativ, sicherheitsorientiert, ausgewogen, wachstumsorientiert, spekulativ) und erfährst, welcher Typ zu deiner Lebenssituation passt. Besonders wichtig: Die 100-minus-Alter-Regel für die Aktienquote, warum Diversifikation das Risiko reduziert ohne Rendite zu opfern, und warum auch Nichtstun ein Risiko ist (Inflationsrisiko!).
🚀 Hör jetzt rein und finde heraus, wie viel Risiko zu dir passt!
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📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
- Was Rendite ist (Gewinn als Prozentsatz) und was Risiko ist (Unsicherheit) 🧠
- Das Risiko-Rendite-Prinzip: Höheres Risiko = höhere potenzielle Rendite 📝
- Konkrete Beispiele: Tagesgeld, Anleihen, Aktien, Krypto im Vergleich 💰
- Was ist die Risikoprämie und warum gibt es sie? ⚡
- Risikotoleranz: Wie viel Schwankung kannst du ertragen? 💬
- Die 5 Anlegertypen: Von konservativ bis spekulativ 📱
- Die 100-minus-Alter-Regel für die Aktienquote 👔
- Warum junge Menschen mehr Risiko eingehen sollten 🔄
- Diversifikation: Risiko reduzieren ohne Renditeverzicht ⏰
- Inflationsrisiko: Auch Nichtstun ist riskant! 🛡️
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📢 VORSCHAU AUF DIE NÄCHSTE FOLGE: In der nächsten Folge tauchen wir ein in die Welt der ETFs – Was sind ETFs und warum sind sie so beliebt? Wir erklären dir, wie ETFs funktionieren und warum sie für die meisten Menschen die beste Anlageform sind. Sei dabei!
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zurück bei Finanzpost.de, der Finanz- und Vorsorge-Podcast.
00:00:07: Ich bin Lia und ich freue mich sehr, dass du auch heute wieder dabei
00:00:11: bist.
00:00:12: In den letzten Folgen haben wir viel über Investieren, Zinseszins und Vermögensaufbau gesprochen.
00:00:20: Heute widmen wir uns einem fundamentalen Prinzip, das jeder Anleger verstehen muss.
00:00:27: Dem Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite.
00:00:31: Diese beiden Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden und wer das versteht, kann bessere Anlageentscheidungen treffen.
00:00:41: Und natürlich ist wieder mein Finanzexperte an meiner Seite, der mir diesen Zusammenhang erklären wird.
00:00:48: Herzlich willkommen, Mike Marx.
00:00:51: Danke, Lia.
00:00:52: Das Thema Risiko und Rendite ist wirklich zentral.
00:00:56: Es ist eines der wichtigsten Prinzipien in der Finanzwelt und trotzdem wird es oft missverstanden oder ignoriert.
00:01:04: Heute wollen wir das ändern.
00:01:05: Perfekt.
00:01:07: Mike, lass uns ganz grundsätzlich anfangen.
00:01:11: Was ist Rendite?
00:01:13: Rendite ist der Gewinn, den du mit einer Anlage erzielst, ausgedrückt als Prozentsatz deines eingesetzten Kapitals.
00:01:21: Wenn du ein Tausend Euro investierst, Und nach einem Jahr tausendsebzig Euro hast, hast du siebzig Euro Gewinn gemacht.
00:01:30: Deine Rendite beträgt sieben Prozent.
00:01:33: Rendite kann aus verschiedenen Quellen kommen.
00:01:37: Zinsen bei Anleihen oder Sparkonten, Dividenden bei Aktien, Kursgewinne bei Aktien oder ETFs, Mieteinnahmen bei Immobilien.
00:01:47: Rendite ist das, was dein Geld für dich arbeiten lässt.
00:01:51: Okay, Rendit ist der Gewinn.
00:01:54: Und was ist Risiko?
00:01:56: Risiko ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung deiner Anlage.
00:02:02: Es ist die Möglichkeit, dass du weniger Rendite bekommst, als erwartet oder sogar Geld verlierst.
00:02:10: Risiko wird oft als Volatilität gemessen, also als Schwankung der Kurse.
00:02:16: Eine Anlage mit hoher Volatilität kann in kurzer Zeit stark steigen oder stark fallen.
00:02:23: Eine Anlage mit niedriger Volatilität bewegt sich stabiler.
00:02:28: Risiko bedeutet aber nicht automatisch Verlust.
00:02:31: Es bedeutet Unsicherheit.
00:02:34: Und diese Unsicherheit ist der Preis, den du für die Chance auf höhere Renditen zahlst.
00:02:40: Das ist eine wichtige Unterscheidung.
00:02:43: Risiko bedeutet Unsicherheit, nicht automatisch Verlust.
00:02:48: Mike, wir hängen Risiko und Rendite zusammen.
00:02:52: Das ist das fundamentale Prinzip.
00:02:54: Je höher das Risiko, desto höher die potenzielle Rendite.
00:02:58: Und umgekehrt, je niedriger das Risiko, desto niedriger die Rendite.
00:03:03: Das nennt man das Risikorendite-Prinzip.
00:03:06: Wenn du eine sehr sichere Anlage wählst, zum Beispiel ein Tagesgeldkonto oder eine Bundesanleihe, bekommst du nur eine niedrige Rendite, vielleicht eins bis drei Prozent.
00:03:18: Wenn du eine riskantere Anlage wählst, zum Beispiel Aktien, hast du die Chance auf deutlich höhere Renditen, vielleicht sieben bis eins Null Prozent, aber auch das Risiko, dass die Kurse fallen und du Geld verlierst.
00:03:34: Es gibt kein Free Lunch.
00:03:36: Du kannst nicht hohe Renditen ohne Risiko bekommen.
00:03:40: Das leuchtet ein.
00:03:42: Höhere Rendite bedeutet höheres Risiko.
00:03:46: Kannst du das an konkreten Beispielen zeigen?
00:03:49: Sehr gerne!
00:03:50: Nehmen wir verschiedene Anlageformen und schauen uns Ihr Risikorendite Profil an.
00:03:55: Tagesgeldkonto, sehr sicheres Risiko, sehr niedrige Rendite, aktuell vielleicht ein bis zwei Prozent.
00:04:03: Bundesanleihen, niedriges Risiko, niedrige Rendite, vielleicht zwei bis drei Prozent.
00:04:11: Unternehmensanleihen, mittleres Risiko, mittlere Rendite, vielleicht drei bis fünf Prozent.
00:04:17: Aktien!
00:04:18: Großer stabiler Unternehmen, höheres Risiko, höhere Rendite, langfristig vielleicht sechs bis acht Prozent.
00:04:27: Aktien.
00:04:28: Kleiner, wachstumsstarker Unternehmen, hohes Risiko, potentiell sehr hohe Rendite, aber auch hohes Verlustrisiko.
00:04:38: Kryptowährungen, sehr hohes Risiko, potentiell extrem hohe Rendite, aber auch extrem hohes Verlustrisiko.
00:04:48: Du siehst das Muster.
00:04:50: Je weiter du auf der Risikoskala nach oben gehst, desto höher ist die potenzielle Rendite.
00:04:56: Das ist eine sehr klare Übersicht.
00:04:59: Aber Mike, warum ist das so?
00:05:02: Warum bekomme ich für höheres Risiko mehr Rendite?
00:05:05: Weil Anleger für das Eingehen von Risiko entschädigt werden wollen.
00:05:11: Stell dir vor, Du kannst dein Geld entweder auf ein Tagesgeldkonto legen mit eins Prozent Zinsen und null Risiko.
00:05:19: Oder du kannst es in eine Aktie investieren, die schwankt und wo du Geld verlieren könntest.
00:05:26: Warum solltest du die Aktie wählen, wenn die Rendite die gleiche wäre?
00:05:31: Du würdest das Tagesgeldkonto wählen, Weil es sicherer ist.
00:05:35: Damit Menschen bereit sind, in Aktien zu investieren, muss die erwartete Rendite höher sein als bei sicheren Anlagen.
00:05:43: Das ist die Risikoprämie.
00:05:46: Die Risikoprämie ist der zusätzliche Gewinn, den du für das Eingehen von Risiko erwarten kannst.
00:05:53: Ah, die Risikoprämie.
00:05:54: Das macht Sinn.
00:05:56: Anleger wollen für Risiko belohnt werden.
00:05:59: Mike.
00:06:00: Bedeutet das, dass ich immer die riskanteste Anlage wählen sollte, um die höchste Rendite zu bekommen?
00:06:07: Nein, auf keinen Fall.
00:06:09: Das ist ein häufiges Missverständnis.
00:06:11: Die richtige Anlage hängt von deiner persönlichen Situation ab.
00:06:15: Deinem Anlagehorizont, deinen Zielen und deiner Risikotoleranz.
00:06:20: Wenn du in einem Jahr ein Auto kaufen willst und dafür Zehntausend Euro brauchst, solltest du dieses Geld nicht in Aktien investieren, auch wenn die höhere Rendite verlockend ist.
00:06:33: Denn die Kurse könnten in einem Jahr gefallen sein und dann hast du nur noch acht tausend Euro.
00:06:40: Für kurzfristige Ziele brauchst du sichere Anlagen.
00:06:43: Wenn du aber für die Rente in dreißig Jahren spaßt, kannst und solltest, du mehr Risiko eingehen, weil du Zeit hast, Schwankungen auszusitzen und von der höheren Rendite zu profitieren.
00:06:57: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:07:00: Die richtige Anlage hängt vom Zeithorizont ab.
00:07:04: Lass uns über Risikotoleranz sprechen.
00:07:06: Was ist das?
00:07:07: Risikotoleranz ist deine persönliche Fähigkeit und Bereitschaft, Schwankungen und potentielle Verluste zu ertragen.
00:07:16: Manche Menschen können nachts nicht schlafen, wenn ihr Depot um zehn Prozent gefallen ist.
00:07:23: Andere bleiben gelassen, selbst wenn es dreißig Prozent runtergeht.
00:07:28: Deine Risikotoleranz hängt von mehreren Faktoren ab, deiner finanziellen Situation, deinem Alter, deiner Persönlichkeit, deinen Erfahrungen.
00:07:39: Wenn du jung bist, ein stabiles Einkommen hast und noch nie eine Finanzkrise erlebt hast, hast du wahrscheinlich eine höhere Risikotoleranz.
00:07:49: Wenn du kurz vor der Rente stehst und auf dein Erspartes angewiesen bist, ist deine Risikotoleranz wahrscheinlich niedriger.
00:08:01: Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
00:08:03: Viele Banken und Finanzberater bieten Risikoprofiltests an, wo du Fragen beantwortest und am Ende eine Einstufung bekommst, konservativ, moderat, ausgewogen, wachstumsorientiert oder spekulativ.
00:08:18: Du kannst dich aber auch selbst fragen.
00:08:20: Wie würde ich reagieren, wenn mein Depot morgen zwanzig Prozent weniger wert wäre?
00:08:26: Würde ich in Panik verkaufen?
00:08:28: Würde ich gelassen bleiben?
00:08:30: Würde ich sogar nachkaufen, weil die Kurse günstig sind?
00:08:34: Deine ehrliche Antwort zeigt deine Risikotoleranz.
00:08:38: Und ganz wichtig, deine Risikotoleranz kann sich im Laufe des Lebens ändern.
00:08:43: Mit fünfundzwanzig bist du vielleicht risikofreudig, mit sechszig vorsichtiger.
00:08:48: Das macht Sinn.
00:08:50: Risikotoleranz ist individuell und kann sich ändern.
00:08:55: Mike Lass uns über verschiedene Anlegertypen sprechen.
00:08:59: Welche gibt es?
00:09:01: Es gibt verschiedene Modelle, aber ein gängiges teilt Anleger in fünf Typen ein.
00:09:08: Erstens, der konservative Anleger.
00:09:11: Er will vor allem Sicherheit und ist bereit, dafür niedrige Renditen zu akzeptieren.
00:09:18: Seine Anlagen sind hauptsächlich Tagesgeld, Festgeld, Bundesanleihen.
00:09:24: Zweitens.
00:09:25: der sicherheitsorientierte Anleger.
00:09:28: Er will auch Sicherheit ist aber bereit ein kleines Risiko einzugehen für etwas mehr Rendite.
00:09:35: Vielleicht siebzig Prozent sichere Anlagen, dreißig Prozent Aktien.
00:09:39: Drittens, der ausgewogene Anleger.
00:09:43: Er sucht eine Balance zwischen Sicherheit und Rendite.
00:09:46: Vielleicht fünfzig Prozent sichere Anlagen, fünfzig Prozent Aktien.
00:09:51: Viertens, der wachstumsorientierte Anleger.
00:09:54: Er will vor allem Rendite und ist bereit, dafür mehr Risiko einzugehen.
00:10:00: Vielleicht siebzig Prozent Aktien, dreißig Prozent sichere Anlagen und fünftens, der spekulative Anleger.
00:10:08: Er sucht maximale Rendite und nimmt dafür hohes Risiko in Kauf.
00:10:13: Vielleicht einhundert Prozent Aktien oder sogar riskantere Anlagen wie Kryptowährungen oder Einzelaktien kleiner Unternehmen.
00:10:22: Das ist eine gute Übersicht.
00:10:27: Für junge Menschen, die noch dreißig, vierzig Jahre bis zur Rente haben, würde ich zu Wachstumsorientiert oder sogar spekulativ raten.
00:10:36: Warum?
00:10:37: Weil sie Zeit haben.
00:10:39: Wenn die Kurse fallen, können sie aussitzen und warten, bis sie sich erholen.
00:10:43: Und historisch gesehen haben sich die Kurse immer erholt.
00:10:47: Mit einem langen Anlagehorizont ist das Risiko von Aktien deutlich geringer als kurzfristig.
00:10:54: Und die höhere Rendite macht über die Jahre einen riesigen Unterschied durch den Zinseszins-Effekt, den wir in der letzten Folge besprochen haben.
00:11:04: Wenn du jung bist und nur in sichere Anlagen investierst, verschenkst du enormes Wachstumspotenzial.
00:11:11: Das leuchtet ein.
00:11:13: Jung und langfristiger Horizont bedeutet, mehr Risiko ist okay.
00:11:19: Was ist mit älteren Menschen?
00:11:20: Für Menschen, die kurz vor der Rente stehen oder schon in Rente sind, ist Sicherheit wichtiger.
00:11:26: Sie haben nicht mehr die Zeit, große Verluste auszusitzen.
00:11:30: Deshalb sollten sie konservativer oder sicherheitsorientiert sein.
00:11:35: Vielleicht sechzig bis siebzig Prozent in sicheren Anlagen, dreißig bis vierzig Prozent in Aktien.
00:11:42: Aber auch im Alter sollte man nicht komplett auf Aktien verzichten, weil man sonst die Inflation nicht schlägt und die Kaufkraft verliert.
00:11:51: Es geht um die richtige Balance.
00:11:53: Verstehe.
00:11:54: Die Aufteilung hängt vom Alter und der Lebenssituation ab.
00:11:59: Mike, gibt es eine Faustregel für die Aktienquote?
00:12:03: Ja, eine alte Faustregel lautet.
00:12:07: Einhundert Minus dein Alter gleich Aktienquote in Prozent.
00:12:11: Wenn du dreißig Jahre alt bist, solltest du siebzig Prozent in Aktien haben.
00:12:16: Wenn du sechzig bist, vierzig Prozent.
00:12:19: Diese Regel ist sehr einfach und nicht perfekt.
00:12:22: Aber sie gibt eine gute Orientierung.
00:12:25: In Zeiten niedriger Zinsen und längerer Lebenserwartung sagen manche Experten sogar ...
00:12:38: Das ist eine praktische Faustregel.
00:12:46: Wie hilft sie beim Risikomanagement?
00:12:50: ist eine der wichtigsten Strategien, um Risiko zu reduzieren, ohne auf Rendite zu verzichten.
00:12:58: Die Idee ist, lege nicht alle Eier in einen Korb.
00:13:01: Wenn du dein gesamtes Geld in eine einzelne Aktie investierst und dieses Unternehmen geht pleite, verlierst du alles.
00:13:09: Wenn du aber in hundert verschiedene Aktien investierst und eine geht pleite, verlierst du nur eins Prozent.
00:13:17: Diversifikation bedeutet, breit zu streuen, über verschiedene Unternehmen, Branchen, Länder, Anlageklassen.
00:13:26: ETFs sind ein perfektes Werkzeug für Diversifikation, weil sie automatisch in hunderte oder tausende Unternehmen investieren.
00:13:35: Das macht total Sinn.
00:13:37: Diversifikation reduziert das Risiko, aber reduziert sie nicht auch die Rendite.
00:13:43: Das ist ein häufiges Missverständnis.
00:13:46: Diversifikation reduziert das unsystematische Risiko, also das Risiko einzelner Unternehmen, aber nicht das systematische Risiko, also das allgemeine Marktrisiko.
00:13:59: Und sie reduziert nicht die erwartete Rendite.
00:14:02: Im Gegenteil, durch Diversifikation kannst du ein besseres Risikorendite-Verhältnis erreichen.
00:14:09: Du bekommst die durchschnittliche Marktrendite mit weniger Risiko.
00:14:14: Das ist ein Free Lunch, wenn es so etwas in der Finanzwelt gibt.
00:14:18: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:14:20: Diversifikation ist kein Verzicht auf Rendite, sondern eine Optimierung des Risikorendite-Verhältnisses.
00:14:28: Mike, was würdest du jemandem sagen, der sagt?
00:14:33: Ich will keine Risiken eingehen.
00:14:35: Ich lege alles auf ein Tagesgeldkonto.
00:14:38: Ich würde sagen, du gehst trotzdem ein Risiko ein, nämlich das Inflationsrisiko.
00:14:44: Wie wir in Folge sechs gelernt haben, verliert Geld auf dem Tagesgeldkonto durch Inflation, garantiert an Kaufkraft.
00:14:51: Das ist ein sicherer Verlust.
00:14:54: Wenn du in Aktien investierst, hast du kurzfristige Schwankungen, aber langfristig sehr gute Chancen, die Inflation zu schlagen und dein Vermögen real zu vermehren.
00:15:06: Die Frage ist nicht, ob du Risiko eingehst, sondern welches Risiko du eingehen willst.
00:15:12: Das Risiko von Schwankungen oder das Risiko von Kaufkraftverlust.
00:15:17: Das ist eine starke Aussage.
00:15:20: Es gibt kein risikofreies Nichtstun.
00:15:24: Mike,
00:15:25: vielen Dank für diese klare Erklärung des Zusammenhangs zwischen Risiko und Rendite.
00:15:32: Ich habe jetzt wirklich verstanden, dass beides zusammengehört.
00:15:37: und dass ich meine Anlagen nach meiner persönlichen Situation wählen sollte.
00:15:41: Sehr gerne, Lia.
00:15:43: Risiko und Rendite sind wie zwei Seiten einer Medaille.
00:15:47: Wer das versteht, kann bessere Entscheidungen treffen und langfristig erfolgreich sein.
00:15:53: Absolut.
00:15:55: Und liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, überlegt euch.
00:16:01: Welcher Anlegertyp seid ihr?
00:16:04: Wie hoch ist eure Risikotoleranz?
00:16:08: Und passt eure Anlagestrategie zu eurer Lebenssituation?
00:16:13: In unserer nächsten Folge sprechen wir über ETFs, was sie sind, wie sie funktionieren und warum sie für die meisten Menschen die beste Anlageform sind.
00:16:24: Das wird super spannend!
00:16:26: Seid also unbedingt wieder dabei!
00:16:38: und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.
00:16:45: Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.
00:16:49: Für verbindliche Finanzberatung empfehlen wir, einen zertifizierten Finanzberater zu konsultieren.
00:16:55: Beachtet bitte auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum.
00:16:59: Alle Links und Shownotes findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite.
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